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Durch den andauernden Menschenfluss
zu und von der Stadt, als auch die beschäftigte Lebensweise an den
Flüsse, fanden die Passauer Künstler immer mehr Eingebungsquelle für
ihre Meisterwerke. Mit Beobachtung des gewöhnlichen Alltags und die ihm
angehörenden, andauernden Aktivitäten, verschärfte sich ihre
Beobachtungsgabe. Diese Aufmerksamkeit ermöglichte noch weitere
beeindruckende Leistungen im Bereich der Kunst, die immer noch zum
Bewundern ausgestellt sind, beispielsweise das Kunststück "Stahlstich"
von Hans Vollmer. Er hat ein unkompliziertes Element des Salzhandels als
Inspiration genommen; den Schaiblingsturm am linken Innufer (Der
Schaiblingsturm wurde im Jahre 1250 gebaut und wurde während der
Salzhandelperiode als Schutz für die segelnden Schiffe auf dem Inn
verwendet. Weiterhin wurde das Salz dort entladen und gelagert. Er ist
immer noch am Fluss zu sehen). Aber trotzdem versäumt er nicht die
angenehme (aber durchtriebene) menschliche Natur des Handels mittels des
unterhaltenden Volks in aller Deutlichkeit darzustellen. Der Austausch
von neuen Ideen zwischen unterschiedliche Kulturen, erschuf
Gelegenheiten neue Leute kennen zu lernen. Dieses so leblos scheinende
Bild ist aber gleichzeitig voller Leben, mittels der Darstellung eines
üblichen Ereignisses des Passauer Salzhandels: eine kommunikative
Versammlung von unterschiedlichen Menschen.
In Passau
sind Reste der Innovations noch heute zu sehen; neben dem
vorhergenannten Schaiblingsturm und dem ehemaligen Salzstadel am „Ort“
gibt noch andere wichtige architektonische Denkmäler des florierendes
Handels. Mit Blick auf die schöne Stadt, steht ein imposantes Bauwerk
auf dem Felsen des rechten Donauufers, welches auch geschichtliche
Hinweise enthält. Die Veste Oberhaus zeugt von der Bedeutung
bischöflicher Macht und dem aus dem Handel entstandenen Reichtum. 1995
diente dieses bedeutende Gebäude als Ausstellungsort für die Sammlung
von Kunstwerken aus dieser Zeit unter dem Namen "Weisses Gold".
Diese Ausstellung war über die Stadt
Passau mit den Themenbereichen:
Teil 1: "Topographie und Verfassung"
Passaus
Teil 2: Der Salzhandel
Teil 3: Kunst in Passau um 1500
Für den 2. Teil gespendete
Finanzierung und Zusammenarbeit zwischen gebildete Facharbeiter, der
Stadt und der Kirche ermöglichten die Bearbeitung und Nachbauung von
Denkmälern, um die tiefgehender Bedeutung des Salzhandels konkret
auszudrücken und Vorstellungen über die damalige Zeit zu verwirklichen,
z.B. wurde ein Projekt übernommen, um die Routine eines
Schiffstransports realistisch und genau zu demonstrieren. Zu diesem
Zweck, wurde ein Salzschiff in Originalgröße im Ausstellungsraum
zusammengebaut - ein kleines Wiederaufblühen für die "Hallasche"
(Salzschiff).
In der
Vergangenheit Passaus hat dieser Salzhandel aller wichtige Finanzierung
und Eingebung für Kunst zur Verfügung gestellt und vier/fünf Jahrhundert
später, werden tätige Fachmänner zur unternehmerischen Kunst Projekte
(mittels der Lust diese Herkunft zu erhalten) inspiriert.
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Stahlstich, Passau Schaiblingsturm 19. Jahrhundert

Ein Salzschiff fährt den Inn „hinaw gein Pazzaw“

Salzburger Hallasche |